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Gärten und Parks in Kiel – Fragmente

Gärten und Parks in Kiel – Fragmente

Fotografien von Wolfgang Meyer-Hesemann

vom 17. bis 30. Juni 2014, Montag bis Freitag 09.00 bis 18.00 Uhr

Rathaus der Landeshauptstadt Kiel, Raum 184, 24103 Kiel, Fleethörn 9

Eröffnung Montag 16. Juni 2014, 17.00 Uhr,

Einführung durch Stadtpräsident Hans-Werner Tovar

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Über ein Jahr lang (2012/2013) hat sich der Fotograf Wolfgang Meyer-Hesemann intensiv mit den Gärten und Parks der Landeshauptstadt Kiel beschäftigt und dabei eine besondere fotografische Sprache entwickelt. Die großen Perspektiven verschwinden dabei hinter Details,  Fragmenten, Mustern, Licht und Schatten oder auch im vegetabilen Chaos. Das komplexe Gesamtbild wird  dekomponiert – der Blick konzentriert. Oder er wird jeden Halts beraubt, so dass er sich im Gewirr der Vegatation verliert. Ungewöhnliche Blickwinkel und  Ausschnitte, Zergliederung und Abstraktion machen ein scheinbar wohlbekanntes Gebiet auf neue Weise sichtbar. Bei aller Abstraktion und Fragmentierung bleibt die natürliche Sinnlichkeit des Gegenstandes aber bewahrt. Der Mensch als Gestalter und Nutzer der Gärten und Parks bleibt stets unsichtbar, aber über Wege, Bänke, Geräte und andere Bildelemente erahnbar.

Eine Auswahl von 36 Fotografien aus 14 Parks wird in dieser Ausstellung präsentiert. Sie umfasst folgende Gärten und Parks: Schlossgarten, Prinzengarten, Ratsdienergarten, Schrevenpark, Schützenpark, Moorteichwiese, Fortbaumschule, Werftpark, Sport- und Begegnungspark Gaarden, Schwanenseepark, Stadtrat-Hahn-Park, Schleusenpark, Alter Botanischer Garten, Krusenkoppel.

Nach der erfolgreichen Ausstellung im Winter 2013 im Literaturhaus Schleswig-Holstein, die sich allein dem Alten Botanischen Garten widmete, gibt diese Ausstellung einen größeren Überblick, der die unterschiedlichen Charaktere der verschiedenen Parks aufscheinen lässt. Von der in erster Linie repräsentativen, streng geometrisch angelegten barocken Anlage, über den dem bürgerlichen Flanieren gewidmeten englischen Landschaftspark und dem wissenschaftlichen Zwecken und der Belehrung des Publikums zugedachten ehemaligen Botanischen Garten, bis zum öffentlichen Volkspark, der der Geselligkeit und dem sportlichem Treiben dienen soll.

Die Fotografien auf Hahnemühle Fine Art PhotoRag oder Pearl, sind von der Fa. Saal-digital realisiert worden.

Totholz

Totholz

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Sturm

Sturm tobt übers Land

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BaumInseln

BaumInseln –  in der Landschaft des östlichen Hügellandes Schleswig-Holsteins ragen sie immer wieder aus den weiten Agrarflächen hervor.

1Sie setzen Orientierungspunkte in der Kulturlandschaft als unverrückbare und nicht ersetzbare Örtlichkeiten, sie prägen die Atmosphäre und Aura eines Ortes  und tragen so den Genius loci in sich. Die jeweils eigenartigen Formen und Spuren stammen aus unterschiedlichen Zeitschichten. Als Überreste von ehemaligem Wald oder als Anpflanzungsmaßnahmen tragen solche Feldgehölze zum Artenreichtum der Kulturlandschaft bei, dienen als landschaftliche Gliederung, stellen zwischen den Wirtschaftsflächen naturartige Elemente dar und haben darüber hinaus eine große ökologische Bedeutung. Sie werden „Feldholzinseln“ genannt, wenn sie von größeren Bäumen geprägt werden. Die Erfordernisse der hoch mechanisierten und nach Ertragsmaximierung strebenden Landwirtschaft führen jedoch zu einer immer weiteren Ausdünnung unserer Landschaften von punktuellen und linearen Strukturen wie Bäumen, Feldgehölzen, Gebüschen, Alleen, Hecken und Rainen. Nur wenn wir sie wahrnehmen, werden sie überleben.

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Grün – Schwarz -Weiß

Grün – Schwarz-Weiß

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